Aus einer Gruppe wird ein Team.

Ich begleite Teams und Projekte mit einer systemisch-agilen Methodik: von der ersten Begegnung bis in den echten Flow, auch unter engen Constraints, mit knappem Budget und wenig Zeit. Keine fertige Schablone, sondern ein Prozess, der Austausch schafft, Rollen und Aufgaben klärt und mit viel Ruhe und Präsenz gefüllt ist. Am Ende steht ein Team, das sich kennt, sich vertraut und Freude an der Arbeit hat.

Kick-offs, die tragen

Am Anfang steht ein Kick-off, in dem viel über Needs und Wants gesprochen wird: Was braucht jede und jeder Einzelne, um gut arbeiten zu können? Was wünscht sich das Team voneinander? Am Ende steht ein Code of Interacting, den alle mitentwickelt haben, und jeder kennt jeden ein bisschen besser.


Ich designe Teamworkshops mit Liberating Structures: Mikrostrukturen, die dafür sorgen, dass alle Stimmen gehört werden, nicht nur die lautesten. Themen offenlegen, clustern, gemeinsam priorisieren. Retrospektiven gestalte ich so, dass die Mitglieder wirklich in den Austausch kommen, statt eine Punkteliste abzuarbeiten.

Diese Formate fülle ich mit viel Ruhe und Präsenz. Ich denke in Systemen und spüre gleichzeitig, was in einem Raum passiert, auch wenn es noch niemand ausspricht. Beides zusammen erlaubt mir, Friktionen früh zu erkennen und auszuräumen, bevor daraus Widerstände werden.

Workshops und Retrospektiven


Strukturen, die bleiben

Agile Methoden für die Entwicklung und das Management von Aufgaben und Rollen stelle ich vor und mache sie erfahrbar, dazu Skill Mapping: Wer kann was, wer will was lernen, wo ergänzt sich das Team? Und die organischen Prinzipien des Living Systems Framework fließen ein, unabhängig davon, ob das Team iterativ arbeitet oder nicht.


Aus der Praxis, ein paar Beispiele

Bundesverband Beleuchtung und Kamerabühne, BVB e.V.

Ausgangspunkt: Hunderte Filmbeleuchter kämpfen immer wieder damit, bei Behörden und Ämtern nicht verstanden zu werden. Ich komme in den Vorstand des Verbandes und initiiere einen Entwicklungs- und Beteiligungsprozess, an dessen Ende Kolleginnen und Kollegen vom Set und Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter in den Ämtern eine vernünftige, funktionierende Arbeitsgrundlage haben: aktualisierte, an moderne Produktionsbedingungen und Teamstrukturen angepasste Berufsbilder, die auch außerhalb der Branche verständlich machen, was Mitglieder dieser Berufsgruppen täglich tun, leisten und verantworten.

Kiezburn Berlin

Ausgangspunkt: eine Telegram-Gruppe, eine Vision, kein Plan, kein Konzept, kein Budget. Am Ende: eine funktionierende Crew, klare Rollen, eine fertige Tempel-Installation auf dem Festival und 1200 Menschen, die am letzten Tag eine Stunde lang in Stille die „7 Tore der Trauer“ niederbrennen sehen.

Tacita Dean: FILM, Tate Modern London

Tacita fragte mich, ob ich ihr Konzept für umsetzbar hielt. Meine Antwort: wir machen das möglich. Am Ende hatte ein stolzes Team aus über 20 Menschen vieles geschafft, was vorher noch nie versucht worden war, und FILM eröffnete in der Turbine Hall der Tate Modern.

Studio U, Berlin

Ausgangspunkt: ein unterbuchter Coworking-Space. Was daraus wurde: ein lebendiges Netzwerk aus rund 50 Kreativen und Technikern, das über fünf Jahre hinweg Installationen auf der Fusion realisierte, Auftragsarbeiten für Spotify, Adidas, Springer Verlag, das Museum der Dinge und das Humboldt-Forum umsetzte, an die 50 öffentliche Events veranstaltete und mehrere eigenständige Unternehmen hervorbrachte.

The Y Radio e.V., Berlin

Ein ambitioniertes Projekt schafft es nicht in einen nachhaltigen Cashflow. Das Funding läuft aus. Ich arbeitete mit dem Team weiter, um sie nicht in die Leere fallen zu lassen. The Y Radio, ein Online Community Radio Verein, sendet bis heute.

Viele weitere Projekte darf ich wegen NDAs nicht nennen. Was ich sagen kann: Es waren sehr unterschiedliche Kontexte, in denen ich zu Teamkongruenz und Zusammenarbeit beitragen durfte, aber auch zu Systemkomposition, Geschäftsarchitektur, Produktentwicklung und Market-Match.

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